Der Sprung aus dem Elfenbeinturm | Erfahrungen eines Lehrers aus der Unterrichtspraxis

Willkommen in der Wirklichkeit!

Es ist schon kurios, dass man als Junglehrer trotz intensiver didaktischer Vorbereitung und universitären intellektuellen Höhenflügen bei der Landung in der Schule mitunter ziemlich hart fällt.

Nicht, weil man ein schlechter Lehrer wäre oder weil man sich nicht ausreichend mit der Materie Schule beschäftigt hätte (im Gegenteil!) – sondern vielmehr,weil schulischer Unterricht quasi prototypisch demonstriert, dass THEORIE und PRAXIS einander zwar bedingen, aber dass die Theorie noch lange nicht zur praktischem Handeln befähigt.

Nicht, dass wir uns falsch verstehen; Guter, planvoller Unterricht braucht ein solides didaktisches Fundament. Leider geht bei all dieser Betrachtung eines unter:

Lehrer sein ist Handwerk! Vieles klappt, auch wenn man es noch so gut durchdenkt, erst nach Übung und mit einer gehörigen Portion praktischer Erfahrung.

Ich gehe einmal davon aus, dass jeder angehende Lehrer sich (ausgiebig) mit der Theorie des Lehrens und Lernens beschäftigt hat. Was fehlt – ist Praxis.

Diese praktischen Erfahrungen, quasi das Handwerkszeug des (Jung-)Lehrers möchte ich hier für alle Interessierten aufbauen. Ohne großen theoretischen Überbau (den die meisten qua Hochschulabschluss wahrscheinlich eh schon haben), direkt aus der Praxis und vollkommen gratis.

Hinweise, Fragen und Anmerkungen sind übrigens genauso willkommen wie Probleme und andere Blickweisen auf die Dinge.

In diesem Sinne: Viel Spaß beim Stöbern!