Sicher ist sicher! Methoden zur Sicherung im Unterricht

Was bringt Unterricht, wenn keiner etwas mitnimmt?

Eben: Nichts! Deshalb ist es umso wichtiger, sich genau zu überlegen, auf welchem Wege man den Schülern die wichtigsten Stundeninhalte mit nach Hause gibt.

Hier eine kleine Auswahl meiner Favoriten. Wenn du etwas ergänzen möchtest, fühl dich frei und kommentiere!

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Lehrerzentrierte Sicherungen sind der Klassiker – der Lehrer steuert die Informationssammlung und hält alles fest. Denkbare Medien sind:

Mögliche Varianten:      Während der Arbeitsphasen notieren mehrere Schüler gleichzeitig Inhalte auf der Tafel                   Ein Schüler moderiert die Informationssammlung und notiert selbst die Inhalte                       Man projiziert eine OHP-Folie auf die Tafel und kann gewissermaßen „mit Kreide auf die Folie schreiben“

  • OHP:

Variante 1:    Die Schüler notieren kleine Informationshäppchen auf Folienschnipsel – diese werden dann aufgelegt und präsentiert

Variante 2: Im Unterrichtsgespräch wird auf Folie protokollähnlich mitgeschrieben

  • Unterrichtsgespräch:    Inhalte werden im gemeinsamen Gespräch gesichert. Hierbei riskiert man jedoch, dass manche Schüler nicht alles korrekt notieren können. Als Variante: Das Stichwortdiktat: Erst werden Inhalte besprochen – dann finden die SuS gemeinsam mit dem Lehrer wichtige Notizen, die diktatähnlich notiert werden.

 

Schülerzentrierte Sicherungsmethoden: Lehrerzentrierte Sicherungen sind zwar effizient, jedoch nicht immer die zielführendste Methode. Mehr Schülerorientierung bieten gruppenweise Sicherungsmethoden, die den Einzelnen mehr involvieren:

  • Lagerfeuer: Die Schüler notieren arbeitsteilig relevante Informationen auf Stichwortzettel. Am Ende der Stunde trifft sich die Klasse zum „Lagerfeuer“ um einen runden Tisch und es werden alle Inhalte gemeinsam besprochen. Die zusammenliegenden Karten fassen anschließend alle Inhalte zusammen.
  • Etherpad / Wiki:  Die Schüler publizieren ihre Inhalte in Form eines Etherpads oder Wikis und machen sie damit allen anderen verfügbar.
  • Der Lehrer stellt Spickzettel bereit, mit denen die Schüler selbstständig ihre Ergebnisse kontrollieren können. Fehlerhafte, fehlende oder unklare Inhalte können anschließend immernoch besprochen werden.
  • Gruppen-Ergänzung:  Schüler besprechen partnerweise oder in Gruppen ihre Ergebnisse und fassen sie zusammen. Hierbei sollte der Lehrer jedoch immer ein Auge auf die Richtigkeit der Inhalte haben.
  • Unendlicher Methodenmix!  Eigentlich werden wir nur durch unsere Phantasie begrenzt – Es wären z.B. ebenfalls denkbar:    Plakate, Kurzvorträge, Erstellung von Radiobeiträgen oder Videos, Standbilder, Mind-Maps,

 

Was gibt es noch? Hab‘ ich etwas Wichtiges übersehen? Ich freue mich auf eure Kommentare!

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